Badebomben selber machen – einfaches DIY-Rezept mit wenigen Zutaten

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Ein warmes Bad, ein bisschen Ruhe und dieser Moment, wenn eine Badebombe langsam im Wasser zu sprudeln beginnt – das ist der Moment, in dem du dich vollkommen entspannen kannst!

Und das Schöne: Badebomben kannst du ganz einfach selber machen.

Du brauchst dafür nur wenige Zutaten, kannst Duft und Farbe selbst bestimmen und aus einer einfachen Grundmischung immer wieder neue Varianten herstellen. Außerdem sind selbstgemachte Badebomben eine schöne Geschenkidee – zum Geburtstag, als kleines Mitbringsel, für einen Wellness-Abend mit einer Freundin oder einfach als Vorrat für deine eigene Me-Time.

In diesem Beitrag zeige ich dir ein unkompliziertes Grundrezept und verschiedene Ideen, wie du daraus deine ganz persönlichen Badebomben machen kannst.

Warum Badebomben selber machen?

Natürlich kannst du Badebomben mittlerweile fast überall kaufen. Selbermachen hat aber seinen ganz eigenen Reiz.

Du kannst entscheiden, welche Düfte du verwenden möchtest, welche Farben zu dir passen und wie groß deine Badebomben werden sollen. Außerdem lässt sich das Rezept wunderbar an Jahreszeiten oder kleine Anlässe anpassen.

Das brauchst du für selbstgemachte Badebomben

Für ungefähr 6 bis 8 kleinere Badebomben benötigst du:

  • 200 g Natron
  • 100 g Zitronensäure
  • 50 g Speisestärke
  • 50 g feines Salz oder Bittersalz
  • etwa 2–3 TL Pflanzenöl, zum Beispiel Mandelöl* oder Jojobaöl*

Wichtig ist vor allem das Verhältnis von Natron und Zitronensäure. Diese beiden Zutaten sorgen später dafür, dass deine Badebomben im Wasser sprudeln.

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Im Herbst dürfen sie vielleicht nach Orange duften, im Winter gemütlich und warm wirken und im Frühling eher frisch und leicht sein.

Und dann gibt es noch einen weiteren Vorteil:

Das Herstellen selbst ist schon eine kleine kreative Auszeit.

Du mischst die Zutaten, probierst Düfte aus, drückst die Masse in Förmchen und kannst anschließend beobachten, wie aus wenigen einfachen Zutaten etwas entsteht, das du später tatsächlich benutzen kannst.

Genau solche DIYs mag ich besonders: überschaubar, praktisch und trotzdem ein kleines bisschen besonders.

Welche Formen kann ich verwenden?

Du musst übrigens keine speziellen Badebombenformen kaufen.

Auch kleine Silikonformen eignen sich wunderbar.

Zum Beispiel:

Gerade kleinere Badebomben finde ich praktisch, weil du je nach Bad einfach eine oder mehrere verwenden kannst.

Badebomben selber machen – Schritt für Schritt

1. Die trockenen Zutaten mischen

Gib zunächst Natron, Zitronensäure, Speisestärke und Salz in eine große Schüssel.

Vermische alles gründlich miteinander.

Versuche dabei, kleine Klümpchen bereits jetzt zu zerdrücken. Je feiner und gleichmäßiger die Mischung ist, desto schöner werden später die Badebomben.

2. Öl hinzufügen

Gib anschließend nach und nach das Pflanzenöl dazu.

Mische die Zutaten gründlich.

Die Masse bleibt zunächst noch relativ trocken. Das ist vollkommen richtig.

Wenn du möchtest, kannst du jetzt auch einige Tropfen eines geeigneten Duftes hinzufügen.

Beginne lieber sparsam.

Ein sehr intensiver Duft in der Schüssel kann später im warmen Bad schnell zu kräftig werden.

Welche Düfte eignen sich für Badebomben?

Hier kannst du deine Badebomben wunderbar an deine Stimmung anpassen.

Für eine ruhige Wellness-Atmosphäre passt zum Beispiel:

Lavendel

Ein Klassiker für gemütliche Abende und entspannte Bäder.

Orange

Frisch, warm und besonders schön für Herbst und Winter.

Zitrone

Leicht und frisch – wunderbar für Frühling und Sommer.

Vanilleartige Kosmetikdüfte

Gemütlich, weich und perfekt für kleine Home-Spa-Momente.

Bei Duft- oder ätherischen Ölen solltest du immer darauf achten, dass das jeweilige Produkt ausdrücklich für die Anwendung auf der Haut beziehungsweise in kosmetischen Produkten geeignet ist und die Dosierungsangaben des Herstellers beachten.

3. Badebomben einfärben

Wenn du möchtest, kannst du deiner Mischung jetzt etwas Farbe geben.

Verwende dafür am besten kosmetische Farbpigmente oder andere ausdrücklich für Badeprodukte geeignete Farben.

Du brauchst davon normalerweise nur sehr wenig.

Ich mag Badebomben besonders gern in sanften Farben – zum Beispiel:

  • Creme
  • zartem Rosa
  • Salbeigrün
  • Lavendel
  • hellem Apricot

Natürlich kannst du sie aber genauso gut ganz naturfarben lassen.

Das sieht besonders schön aus, wenn du deine Badebomben später in einem Glas aufbewahren möchtest.

4. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: die richtige Konsistenz

Damit deine Badebomben später zusammenhalten, braucht die Mischung ein kleines bisschen Feuchtigkeit.

Aber genau hier solltest du vorsichtig sein.

Sobald Wasser auf Natron und Zitronensäure trifft, beginnt nämlich bereits die Reaktion, die wir eigentlich erst in der Badewanne haben möchten.

Deshalb gilt:

Lieber zu wenig Flüssigkeit als zu viel.

Sprühe ein- oder zweimal ganz fein etwas Wasser beziehungsweise Hamameliswasser über die Masse und vermische sie sofort gründlich.

Dann prüfst du die Konsistenz.

Nimm etwas von der Mischung in die Hand und drücke sie zusammen.

Bleibt sie wie feuchter Sand in Form, ist sie perfekt.

Fällt sie komplett auseinander, kannst du noch einen winzigen Sprühstoß hinzufügen.

5. Die Badebomben formen

Jetzt kannst du die Mischung in deine Förmchen geben.

Drücke sie dabei wirklich gut fest.

Bei klassischen zweiteiligen Kugelformen füllst du beide Seiten zunächst etwas höher als den Rand und drückst anschließend beide Hälften kräftig zusammen.

Verwendest du Silikonformen, kannst du die Masse einfach nach und nach hineinfüllen und mit den Fingern oder der Rückseite eines Löffels festdrücken.

Je kompakter die Mischung in der Form sitzt, desto stabiler wird deine Badebombe später.

6. Badebomben trocknen lassen

Jetzt brauchen deine Badebomben etwas Geduld.

Lasse sie mehrere Stunden, am besten aber über Nacht, trocknen.

Anschließend kannst du sie vorsichtig aus den Formen lösen.

Danach dürfen sie noch ein wenig weiter durchtrocknen.

Bewahre fertige Badebomben anschließend möglichst trocken und luftdicht auf.

Denn Feuchtigkeit würde die Sprudelreaktion bereits außerhalb der Badewanne langsam in Gang setzen.

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Warum sprudeln Badebomben eigentlich?

Das ist tatsächlich ein kleines Küchenexperiment.

In deinen Badebomben befinden sich unter anderem Natron und Zitronensäure.

Solange beide trocken bleiben, passiert zunächst kaum etwas.

Sobald die Badebombe jedoch ins Badewasser kommt, 

können Natron und Zitronensäure miteinander reagieren.

Dabei entsteht unter anderem Kohlendioxid.

Und genau dieses Gas sorgt für die vielen kleinen Bläschen und das typische Sprudeln im Wasser.

5 Ideen für deine selbstgemachten Badebomben

Wenn du das Grundrezept einmal ausprobiert hast, kannst du daraus viele unterschiedliche Varianten machen.

1. Lavendel-Wellness-Badebomben

Gestalte sie in einem sehr hellen Lavendelton und gib einen passenden, hautgeeigneten Duft dazu.

In einem schönen Glas aufbewahrt sehen sie auch im Badezimmer richtig hübsch aus.

2. Orange-Badebomben für gemütliche Herbsttage

Ein sanfter Orange- oder Apricotton zusammen mit einem passenden Orangenduft macht daraus eine wunderbare Variante für die gemütliche Jahreszeit.

Dazu eine Tasse Tee und ein gutes Buch – so ist deine kleine Auszeit perfekt!

3. Kleine Herz-Badebomben zum Verschenken

Verwende kleine Silikonformen in Herzform.

Mehrere Mini-Badebomben kannst du anschließend gemeinsam in:

  • ein Schraubglas,
  • eine kleine Papiertüte,
  • ein Geschenkglas
  • oder eine kleine Wellnessbox

packen.

Schon hast du ein schönes selbstgemachtes Geschenk.

4. Badebomben für einen Home-Spa-Abend

Du kannst auch eine kleine Wellnessbox zusammenstellen.

Dafür eignen sich zum Beispiel:

  • zwei oder drei selbstgemachte Badebomben
  • eine Gesichtsmaske
  • ein kleines Handtuch
  • Tee
  • eine Kerze
  • ein gutes Buch oder Magazin

Damit hast du fast alles für einen gemütlichen Abend zuhause zusammen.

5. Mini-Badebomben im Vorratsglas

Besonders praktisch finde ich kleine Badebomben.

Statt einer großen Kugel kannst du viele kleine herstellen und sie in einem dekorativen Glas im Badezimmer aufbewahren.

Für ein Bad nimmst du dann einfach so viele, wie du gerade möchtest.

Gleichzeitig wird das Glas zu einer hübschen Badezimmerdekoration.

Badebomben als selbst gemachtes Geschenk

Selbstgemachte Badebomben eignen sich wunderbar als kleine Geschenkidee.

Du musst daraus überhaupt kein großes Präsent machen.

Manchmal reichen schon:

3 kleine Badebomben + ein hübsches Glas + ein kleines Etikett.

Oder du stellst eine kleine „Auszeit für dich“-Box zusammen.

Zum Beispiel mit:

  • Badebomben
  • Tee
  • einer Kerze
  • einer kleinen Süßigkeit
  • einem Lesezeichen
  • einer Karte mit einem lieben Satz

So wird aus einem einfachen DIY ein ganz persönliches Geschenk.

Was tun, wenn die Badebomben nicht halten?

Gerade beim ersten Versuch kann es passieren, dass die Badebomben etwas bröselig werden.

Meist liegt es an der Konsistenz.

Die Badebomben zerfallen

Dann war die Mischung wahrscheinlich etwas zu trocken.

Beim nächsten Mal kannst du die Flüssigkeit noch vorsichtiger in winzigen Mengen erhöhen.

Die Mischung beginnt schon in der Schüssel zu schäumen

Dann ist zu viel Flüssigkeit auf einmal hinzugekommen.

Deshalb immer nur sehr fein sprühen und sofort mischen.

Die Badebomben werden sehr weich

Möglicherweise war zu viel Öl oder Flüssigkeit enthalten.

Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit kann das Trocknen erschweren.

Die Badebomben gehen beim Trocknen auf

Das passiert häufig, wenn bereits zu viel Feuchtigkeit in der Mischung war und Natron und Zitronensäure schon miteinander reagieren.

Auch hier hilft: beim nächsten Versuch deutlich sparsamer mit der Flüssigkeit umgehen.

Wie bewahrt man Badebomben richtig auf?

Badebomben mögen vor allem eines nicht:

Feuchtigkeit.

Am besten bewahrst du sie deshalb möglichst luftdicht und trocken auf.

Gut geeignet sind zum Beispiel:

  • Schraubgläser
  • Vorratsgläser
  • kleine Dosen
  • luftdichte Boxen

Wenn dein Badezimmer sehr feucht wird, würde ich größere Vorräte lieber außerhalb des Badezimmers lagern.

Eine kleine kreative Auszeit für Zuhause

Ich mag DIY-Projekte besonders gern, wenn sie nicht nur hübsch aussehen, sondern später auch tatsächlich benutzt werden.

Und genau deshalb sind selbstgemachte Badebomben so ein schönes kleines Projekt.

Du brauchst keine außergewöhnlichen Materialien, kannst relativ schnell erste Ergebnisse sehen und hast anschließend etwas, das aus einem ganz normalen Abend einen kleinen Wellness-Abend machen kann.

Vielleicht machst du gleich ein paar Badebomben mehr.

Ein paar für dich.

Ein paar fürs Vorratsglas.

Und ein paar für jemanden, der ebenfalls einmal eine kleine Auszeit gebrauchen könnte.

Denn manchmal muss ein DIY gar nicht kompliziert sein.

Es darf einfach Spaß machen – und den Alltag ein kleines bisschen schöner machen.

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