Kennst du dieses Gefühl?
Du machst etwas für dein Zuhause…
stellst es hin, benutzt es einmal – und irgendwie war’s das dann schon wieder. Oder: Die Saison ist nach 2-3 Wochen einfach vorbei und ja, es wandert wieder in die Dekoschublade fürs nächste Jahr...
Ich hatte davon irgendwann genug.
Nicht, weil ich keine Lust mehr auf schöne Dinge hatte. Oder, weil ich mein Zuhause nicht mehr dekorieren wollte.
Sondern weil ich gemerkt habe:
Ich will nicht ständig neu anfangen.
Ich will Dinge, die bleiben.
Und genau da habe ich angefangen, Dinge anders zu machen.

Mein kleiner Perspektivwechsel
Ich habe mir irgendwann eine ganz einfache Frage gestellt:
„Kann ich das so machen, dass ich "es" (was immer "es" gerade ist) immer wieder nutzen kann?“
Und plötzlich hat sich alles verändert.
Ich habe nicht mehr einfach „gebastelt“ und mein Zuhause dekoriert.
Ich habe angefangen, Dinge zu erstellen, die ich behalten, wiederverwenden und weiterentwickeln kann.
Und genau das hat mein Zuhause – und ehrlich gesagt auch mein Denken – komplett verändert. Hier kannst du dir einmal fünf Dinge ansehen, die mir das Thema "Nachhaltigkeit" schließlich auch näher gebracht haben.

5 Dinge, die ich einmal erstellt habe – und seitdem immer
wieder nutze
Erst einmal musste ich die Dinge im Haushalt identifizieren, die man durchaus immer wieder verwenden kann. Das beginnt letztlich mit Labeln und endet bei Geschenkanhänger. Hier einige Ideen:
1. Etiketten für Küche & Haushalt
Ich habe einmal ein schlichtes Etiketten-Set erstellt – für Mehl, Zucker, Reis, Gewürze.
Seitdem:
- drucke ich sie einfach nach
- tausche sie bei Bedarf aus
- erweitere sie nach und nach
Kein Chaos mehr, keine Zettelwirtschaft.
Und ganz ehrlich: Es sieht jedes Mal wieder schön aus. Mittlerweile habe ich eine Datei erstellt, die ich mit meiner Silhouette* (Hobbyplotter) schneide. Die Buchstaben werden dann mit Transferfolie* auf das Glas übertragen. Manchmal klappt das nicht 100%, je nachdem, welche Schriftart ich wähle (bei dünnen Schriften gehen z.B. öfters die i-Punkte verloren 😉 ) aber dennoch sieht es toll aus!
2. Kleine Karten & Geschenkanhänger
Früher: schnell irgendwas gekauft.
Heute: ich habe meine eigenen kleinen Karten.
Ich nutze sie:
- für Geschenke
- als kleine Notizen
- manchmal sogar als Deko
Einmal gemacht – unendlich oft einsetzbar. Hier ein paar Beispiele, die du auch im Shop findest, falls du auch etwas nachhaltigen haben aber nicht selber machen möchtest 🙂
Einfach auf das Bild klicken, das "Hello Winter" Poster findest du kostenlos im Shop.
3. Wandbilder zum Wechseln
Das war für mich ein echter Gamechanger.
Ich habe ein paar schlichte Wandbilder erstellt und in Rahmen gepackt.
Seitdem:
- tausche ich sie je nach Stimmung (und Saison)
- drucke neue Varianten
- kombiniere sie neu
Kein neues Kaufen – nur neu denken.
4. Kleine Organisationshelfer
Ich habe mir einfache Beschriftungen und kleine Systeme erstellt.
Nichts Kompliziertes.
Aber:
- ich finde alles schneller
- ich kann Dinge leicht anpassen
- ich muss nicht ständig neu überlegen
Ordnung, die wirklich bleibt.

5. Kleine „Alltagsdinge“, die ich immer wieder mache
Zum Beispiel:
- ein einfacher Dip für Gemüsesticks
- ein schneller Drink (z. B. Mangosaft mit Zitrone & Eiswürfeln)
Das sind keine „Projekte“.
Aber: ich habe meine festen Varianten
ich mache sie immer wieder
sie gehören einfach dazu
Und genau das macht den Unterschied.
Was sich dadurch verändert hat
Ich habe aufgehört, ständig neu anzufangen.
Stattdessen habe ich angefangen:
- Dinge zu sammeln
- Dinge zu verbessern
- Dinge mehrfach zu nutzen
Und ganz ehrlich?
Das fühlt sich nicht nur entspannter an.
Es fühlt sich auch… irgendwie sicherer an.
Weil ich weiß:
Ich kann mir Dinge selbst schaffen, die bleiben.
Vielleicht ist genau das der Anfang
Nicht von einem großen Projekt.
Nicht von einem „Ich muss jetzt alles verändern“.
Sondern von etwas Kleinem:
Etwas, das du einmal machst – und immer wieder nutzen kannst.
Du musst nicht ständig neue Dinge machen, um dein Zuhause schön zu gestalten.
Manchmal reicht es, einmal etwas wirklich durchdacht zu erstellen –
und es wird zu etwas, das dich lange begleitet.
Und vielleicht merkst du dabei genau das, was ich gemerkt habe:
Dass in diesen kleinen Dingen viel mehr steckt, als man am Anfang denkt.




