Herbstliches Windlicht mit gepressten Blättern basteln

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Wenn draußen die Tage langsam kürzer werden, machen kleine Lichtquellen das Zuhause sofort gemütlicher. Dieses herbstliche Windlicht mit gepressten Blättern ist eine besonders einfache Möglichkeit, etwas Herbststimmung ins Haus zu holen – ohne aufwendige Dekoration und ohne viele neue Bastelmaterialien kaufen zu müssen.

Du brauchst dafür nur ein leeres Glas, einige schöne Herbstblätter und etwas Kleber. Besonders praktisch: Dafür kannst du wunderbar alte Marmeladen- oder Einmachgläser upcyceln.

Das Windlicht sieht auf dem Tisch, auf einer Fensterbank oder auf einem kleinen Regal schön aus und lässt sich ganz nach deinem Geschmack eher natürlich, minimalistisch oder etwas farbenfroher gestalten.

Herbstliches Windlicht mit Blättern – das brauchst du

Für ein Windlicht benötigst du:

  • ein sauberes leeres Glas, zum Beispiel ein Marmeladen- oder Einmachglas
  • gepresste Herbstblätter
  • Serviettenkleber* beziehungsweise Decoupage-Kleber
  • einen weichen Pinsel
  • optional etwas Naturkordel* oder Jutegarn
  • ein LED-Teelicht* oder Teelicht
  • Schere

Am schönsten wirken eher kleine und flache Blätter. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Ahornblätter, Birkenblätter oder kleine Blätter aus dem Garten.

Blätter für das Windlicht sammeln und pressen

Bevor du mit dem Windlicht beginnst, solltest du die gesammelten Blätter zunächst trocknen und pressen.

Suche dir möglichst schöne Blätter aus, die noch nicht brüchig oder beschädigt sind.

Lege sie anschließend zwischen zwei Bögen Papier und presse sie für einige Tage zwischen schweren Büchern.

Wenn es schneller gehen soll, kannst du bereits einige gepresste Blätter vorbereiten und für spätere Herbstprojekte aufbewahren.

Tipp

Sehr dicke oder stark gewellte Blätter lassen sich später schwieriger auf das Glas kleben. Dünne, möglichst flache Blätter funktionieren für dieses DIY deutlich besser.

Schritt 1: Glas vorbereiten

Entferne zunächst Etiketten und Klebereste vom Glas.

Spüle das Glas gründlich aus und lasse es vollständig trocknen.

Die Außenseite sollte möglichst fettfrei sein, damit der Kleber später gut hält.

Alte Marmeladen-, Soßen- oder Einmachgläser eignen sich perfekt. So entsteht gleichzeitig eine kleine Upcycling-Herbstdeko.

Schritt 2: Blätter auf dem Glas anordnen

Bevor du mit dem Kleben beginnst, kannst du ausprobieren, wie du die Blätter auf dem Glas verteilen möchtest. Nimm dazu etwas Tesafilm und hefte die Blätter damit probeweise an.

Du kannst beispielsweise:

  • wenige einzelne Blätter verwenden,
  • mehrere kleinere Blätter rund um das Glas verteilen,
  • verschiedene Herbstfarben kombinieren oder
  • dich auf eine einzige Blattform beschränken.

Besonders wohnlich wirkt das Windlicht, wenn zwischen den Blättern noch etwas freie Glasfläche sichtbar bleibt.

Schritt 3: Blätter aufkleben

Trage mit einem weichen Pinsel eine dünne Schicht Serviettenkleber auf die gewünschte Stelle des Glases auf.

Lege anschließend vorsichtig ein gepresstes Blatt darauf.

Streiche es mit dem Pinsel vorsichtig glatt und trage anschließend noch einmal etwas Kleber über das Blatt.

Arbeite dabei möglichst von der Mitte des Blattes nach außen.

Wenn einzelne Blattspitzen zunächst leicht abstehen, ist das nicht schlimm. Mit etwas Kleber lassen sie sich meist vorsichtig andrücken.

Wiederhole den Vorgang mit allen weiteren Blättern.

Schritt 4: Windlicht trocknen lassen

Lasse das Glas anschließend vollständig trocknen.

Der zunächst milchig wirkende Serviettenkleber trocknet normalerweise transparent auf.

Je nach verwendetem Kleber solltest du das Windlicht mehrere Stunden oder am besten über Nacht stehen lassen.

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Schritt 5: Windlicht dekorieren

Wenn du möchtest, kannst du zum Schluss etwas Naturkordel oder Jutegarn um den oberen Rand des Glases binden.

Ich würde die Dekoration allerdings eher schlicht halten. Die gepressten Blätter sind bereits der wichtigste Blickfang.

Gerade bei einem gemütlichen, natürlichen Wohnstil sieht ein schlichtes Glas oft besonders schön aus.

LED-Teelicht oder echtes Teelicht?

Am unkompliziertesten ist ein LED-Teelicht. Dadurch kannst du das Windlicht auch auf Regalen oder zwischen anderer Dekoration verwenden, ohne ständig darauf achten zu müssen.

Wenn du ein echtes Teelicht verwendest, sollte das Glas dafür geeignet sein und auf einer hitzebeständigen, sicheren Unterlage stehen. Lass brennende Kerzen außerdem niemals unbeaufsichtigt.

So wirkt das Windlicht besonders gemütlich

Wenn das Licht durch die Blätter scheint, werden ihre Strukturen und Farben besonders schön sichtbar.

Stell das Windlicht zum Beispiel:

  • auf eine Fensterbank,
  • auf ein kleines Holztablett,
  • neben deine Bücher auf ein Regal,
  • auf den Wohnzimmertisch oder
  • auf einen kleinen Beistelltisch.

Sehr schön sieht auch eine kleine Gruppe aus zwei oder drei Windlichtern in unterschiedlichen Glasgrößen aus.

Dabei musst du nicht jedes Glas komplett dekorieren. Unterschiedlich viele Blätter lassen die Gruppe natürlicher wirken.

Variante: Windlicht mit transparentem Papier

Wenn dir die sichtbare Glasfläche zu klar ist, kannst du das Glas zusätzlich mit sehr dünnem Transparent- oder Seidenpapier gestalten. Reiße dazu einfach Papierstücke ab und klebe sie auf das Glas.

Eine helle cremefarbene Schicht macht das Licht etwas weicher und lässt die darauf geklebten Blätter besonders schön wirken.

Auch hier gilt: Weniger ist oft mehr.

Variante: Herbstwindlicht in gedeckten Farben

Du musst nicht unbedingt knallrote oder orangefarbene Blätter verwenden.

Besonders ruhig wirkt eine Mischung aus:

  • gedecktem Gelb,
  • warmem Braun,
  • Salbeigrün,
  • Beige und
  • sanftem Rostorange.

Damit passt das Windlicht auch gut in eine eher neutrale Wohnungseinrichtung.

Kleine Herbstdeko aus Dingen, die schon da sind

Genau das mag ich an solchen kleinen DIY-Projekten besonders: Man braucht nicht viel Neues.

Ein leeres Glas bekommt eine zweite Verwendung, die Blätter findest du draußen und der Rest gehört wahrscheinlich ohnehin zur Bastelausstattung.

So entsteht mit wenig Aufwand eine einfache Herbstdeko für dein Zuhause, die gemütlich aussieht, aber nach der Saison auch problemlos wieder verschwinden kann.

Und wenn du die Blätter beim nächsten Herbstspaziergang sammelst, beginnt das Bastelprojekt eigentlich schon draußen.

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Herbstliches Windlicht mit gepressten Blättern selber machen

Dieses DIY eignet sich besonders gut, wenn du dein Zuhause im Herbst etwas gemütlicher machen möchtest, ohne gleich die komplette Dekoration auszutauschen.

Mit einem alten Glas, einigen gepressten Blättern und etwas Kleber entsteht in kurzer Zeit ein kleines Licht für die dunkleren Abende.

Und vielleicht hast du danach sogar Lust, direkt noch ein zweites Glas zu gestalten.

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