Du bist zuhause. Alles ist ein bisschen langsamer.
Und du merkst:
Heute brauchst du kein „Produktivsein“. Du möchtest einfach nur mal "rumgammeln", auf der Couch liegen, fernsehen oder - noch besser - ein gutes Buch lesen.
Hier habe ich ein paar Bücher rausgesucht, die für solche Tage einfach perfekt sind. Viel Spaß beim Schmökern - das beste ist: Auf dem Kindle sind sie sofort verfügbar!

Zum Wegträumen
Das Haus am Rand der Klippen – Lucy Clarke
Worum geht’s:
Elle erfüllt sich endlich ihren Traum: ein Haus hoch oben an den Klippen, mit Blick aufs Meer und dem Gefühl von Freiheit. Doch statt eines Neuanfangs gerät alles aus dem Gleichgewicht. Ihre Ehe zerbricht, das Geld wird knapp, und der Druck ihres Verlags wächst – sie soll ein neues Buch liefern, doch die Worte bleiben aus. Schlaflose Nächte und eine lähmende Schreibblockade setzen ihr zu.
Während der Abgabetermin immer näher rückt und ihre Zukunft auf dem Spiel steht, beschleicht Elle ein unheimliches Gefühl: Sie ist nicht allein. Irgendetwas stimmt nicht. Als sie nach einer Reise zurückkehrt, merkt sie sofort, dass jemand in ihrem Haus war. Und noch schlimmer – diese Person weiß etwas, das niemand je erfahren sollte.
Die Villa am Rande der Zeit - Goran Petrovic
Worum geht’s:
Der Student Adam aus Belgrad bekommt ein seltsames Angebot: Er soll einen Roman überarbeiten, der schon vor vielen Jahren erschienen ist. Was zunächst wie ein einfacher Auftrag klingt, entwickelt schnell eine ganz eigene Dynamik. Denn während er liest, geschieht etwas Unerklärliches – plötzlich ist Adam selbst Teil der Geschichte.
Dort trifft er auf andere Leser, die dieselbe Fähigkeit besitzen: Sie können in die Welt des Buches eintreten. Doch nicht alle verfolgen dabei harmlose Absichten. Als es zu einem Mord kommt, wird aus dem Spiel bitterer Ernst. Adam steht vor einer Entscheidung: Zieht er den Auftrag durch – oder setzt er alles daran, diesen besonderen Ort vor der Zerstörung zu bewahren?
Als Großmutter im Regen tanzte: Roman - Trude Teige
Worum geht’s:
Als Juni in das Haus ihrer verstorbenen Großeltern auf einer kleinen norwegischen Insel zurückkehrt, stößt sie auf ein altes Foto: Es zeigt ihre Großmutter Tekla in jungen Jahren – an der Seite eines deutschen Soldaten. Wer dieser Mann war, bleibt ein Rätsel, denn niemand kann ihr mehr Antworten geben.
Getrieben von Neugier und einem leisen Gefühl, dass mehr dahintersteckt, macht sich Juni auf den Weg nach Berlin und weiter in die ostdeutsche Kleinstadt Demmin. Schritt für Schritt kommt sie einer Vergangenheit näher, die lange verborgen blieb. Bald erkennt sie, dass es nicht nur um eine heimliche Liebe geht – sondern um eine Geschichte, die bis in ihr eigenes Leben hineinwirkt und ihr Glück in Frage stellt.
Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes
Worum geht’s:
Louisa Clark ist sich bewusst, dass ihr eigenwilliger Kleidungsstil in ihrer kleinen Heimatstadt nicht unbedingt gut ankommt. Sie mag ihren Job im Café – und ahnt gleichzeitig, dass ihre Beziehung zu Patrick nicht auf echter Liebe basiert. Was sie jedoch nicht kommen sieht: dass sie ihren Arbeitsplatz verliert und plötzlich vor dem Nichts steht.
Will Traynor hingegen weiß genau, dass sein Leben nach dem Unfall nie wieder so sein wird wie zuvor. Und er ist sich sicher, dass er diesen neuen Alltag so nicht akzeptieren möchte. Was er nicht weiß: dass Lou bald in sein Leben treten wird – und alles verändern könnte.
Der kleine Buchladen am Ende der Welt – Jenny Colgan
Worum geht’s:
Ganz im Süden Neuseelands, fernab von allem, liegt ein winziger Buchladen. Er gehört Ruth Shaw – einer Frau, deren Leben kaum außergewöhnlicher sein könnte. Sie hat ihr Kind und ihre große Liebe verloren, ist jahrelang über den Pazifik gesegelt, wurde von Piraten überfallen, wegen Glücksspiels festgenommen, arbeitete als Streetworkerin und kochte später sogar für einen Erzbischof.
Heute lebt sie im abgelegenen Fiordland und verkauft – oder verschenkt – Bücher. In ihren Erinnerungen verbindet sie die Geschichten der Menschen, die ihren Laden besuchen, mit den bewegenden, oft bittersüßen Stationen ihres eigenen Lebens. Entstanden ist ein Buch über Verlust und Trauer, aber ebenso über die Liebe: zum Leben, zu Büchern und zur unendlichen Weite des Meeres.
Das Rosie-Projekt – Graeme Simsion
Worum geht’s:
Don Tillman hat einen klaren Plan: Er will heiraten. Nur leider erscheinen ihm zwischenmenschliche Beziehungen oft unlogisch und schwer nachvollziehbar. Also geht er das Ganze wissenschaftlich an und entwickelt das „Ehefrau-Projekt“. Mithilfe eines detaillierten Fragebogens sucht er nach der perfekten Partnerin – möglichst ohne Rauchen, Alkohol, Unpünktlichkeit oder komplizierte Lebensweisen.
Dann trifft er auf Rosie. Sie ist genau das Gegenteil seiner Kriterien: unpünktlich, arbeitet als Barkeeperin und raucht. Eigentlich kommt sie für Don überhaupt nicht infrage. Doch Rosie hat ihre eigene Mission: Sie möchte herausfinden, wer ihr leiblicher Vater ist – und braucht dafür Dons genetisches Fachwissen.
Ohne es wirklich zu merken, gerät Don immer tiefer in eine Welt, die sich nicht berechnen lässt. Und plötzlich beginnt er zu begreifen, dass Gefühle einer ganz eigenen, unerwarteten Logik folgen.
Inspirierend
Das Café am Rande der Welt – John Strelecky
Worum geht’s:
Mitten im Nirgendwo stößt John, ein ständig gestresster Werbemanager, auf ein kleines Café. Eigentlich wollte er nur kurz anhalten – doch auf der Speisekarte entdeckt er neben den Gerichten drei ungewöhnliche Fragen:
„Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?“
Neugierig geworden, beginnt John gemeinsam mit dem Koch, der Bedienung und einem weiteren Gast, diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Was als kurzer Zwischenstopp gedacht war, entwickelt sich zu einer gedanklichen Reise, die ihn weit weg von seinem hektischen Alltag führt – bis hin zu den Küsten Hawaiis.
Dabei verändert sich nach und nach seine Sicht auf das Leben, auf Beziehungen und auf das, was wirklich zählt. Selbst eine weise Meeresschildkröte spielt dabei eine besondere Rolle. Am Ende wird aus diesem Zufallsmoment eine tiefgehende Reise zu sich selbst – erzählt mit viel Leichtigkeit, Humor und berührender Tiefe.
Du musst nicht von allen gemocht werden – Ichiro Kishimi
Worum geht’s:
Ein junger Mann, der mit seinem Leben hadert, begegnet einem Philosophen, der seine Sicht auf die Welt grundlegend infrage stellt. In intensiven Gesprächen zeigt dieser ihm, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sein Leben selbst zu gestalten – unabhängig von der eigenen Vergangenheit, von Selbstzweifeln oder den Erwartungen anderer.
Im Zentrum stehen die Gedanken von Alfred Adler, einem der bedeutenden Vertreter der Individualpsychologie. Seine Ideen wirken überraschend befreiend: Sie laden dazu ein, sich von inneren und äußeren Begrenzungen zu lösen und den eigenen Weg bewusst zu wählen.
„Du musst nicht von allen gemocht werden“ ist ein leicht zugänglicher und zugleich tiefgehender Ratgeber, der Denkanstöße gibt und Mut macht, das eigene Leben neu zu betrachten – und zu gestalten.
Big Magic – Elizabeth Gilbert
Worum geht’s:
Für alle, die Eat Pray Love begeistert hat: ein weiteres inspirierendes Werk von Bestsellerautorin Elizabeth Gilbert.
Dieses Buch ist eine leidenschaftliche Hommage an Kreativität und die Kraft der Inspiration. Schon mit ihrem früheren Erfolg ließ uns Gilbert vom Leben in Italien träumen, in Indien zur Ruhe kommen und auf Bali neue Wege entdecken. Nun richtet sie den Blick nach innen – auf das kreative Potenzial, das in jedem von uns steckt.
Mit Big Magic ermutigt sie dazu, eigene Ideen nicht länger aufzuschieben: Warum nicht endlich den Song aufnehmen, von dem du träumst, ein kleines Café eröffnen oder ein Buch schreiben? Offen und persönlich erzählt sie aus ihrem Leben – und zeigt dabei, wie befreiend es sein kann, den eigenen Impulsen zu folgen und an sich selbst zu glauben.

Dein perfekter Lese-Moment
- Decke
- Tee
- Ruhe
- gutes Licht
Ein Kindle Paperwhite* ist perfekt, wenn du spontan zwischen Büchern wechseln willst (zugegeben: Das ist der geringste Pluspunkt). Hinzu kommt, dass du weniger Bücher zuhause verstauen und damit weniger Staub putzen musst ;-). Ich habe auch ein paar Wochen gebraucht bis ich mich an meinen Kindle gewöhnt hatte aber ich bereue es keineswegs. Es spart unglaublich viel Zeit und Platz seine Bücher alle nur auf dem kleinen Gerät zu verstauen!

