Aquarell malen für Anfänger: Materialien

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Mit Aquarellfarben zu malen ist schon etwas schönes. Wer schon einmal durch Instagram gescrollt und nach Aquarell malen gesucht hat, weiß, wieviele schöne Bilder und Videos es da gibt. Wenn der Künstler dann im Reel etwas malt, kommst du schnell auf die Idee, dass du dir dieses lohnenswerte Hobby einmal näher anschauen möchtest, auch, wenn du kein Künstler bist. Zumindest ging es mir so. Ich war absolut fasziniert von den Farben, dem Auftrag der Farben und der Art und Weise wie diese sich - auch oftmals unkontrolliert - vermischen.

Eines aber schon einmal vorab: Aquarell malen ist nicht schwer aber es benötigt, wie jede neue Fähigkeit, die du lernen möchtest, Übung. Und natürlich: Je mehr du übst, desto besser wirst du. Das ist kein Geheimnis.

Richtig schön ist aber, dass du mit diesem neuen Hobby auch später einmal Geld verdienen kannst. Denn: Grafiksets oder auch Bilder in Aquarell sind gefragt.

Aber nun wollen wir uns einmal anschauen, welche Materialien du unbedingt benötigst. Dabei möchte ich "unbedingt" auch unbedingt unterstreichen.
Wenn du all die schönen Farben, Papiere und Materialien siehst, die die Industrie so anzubieten hat, bist du ganz schnell bereit dein Portemonnaie zu öffnen und die nötigen - aber auch eben die nicht unbedingt nötigen - Artikel zu kaufen.

Dieser Guide ist nun ein Guide für Anfänger und zeigt, welche Materialien du wirklich benötigst, um mit dieser neuen Fähigkeit erste Ergebnisse zu erzielen.

Aquarellpapier

Schon einmal vorab: Es gibt nicht das perfekte Aquarellpapier für jeden Zweck. Aber: Du wirst mit der Zeit das für dich perfekte Papier finden. Dazu gehört aber leider auch, dass du ausprobieren musst, welches Papier zu deinem Malstil passt. Wenn du gerne nass-in-nass malst, brauchst du ein dickes Papier, das viel Wasser aufnehmen kann. Wenn du eher jemand bist, der präzise in feinen Pinselstrichen malt, muss dein Papier weniger dick sein. 
Es gibt auch Papier in verschiedenen Körnungen und Texturen. Hier musst du dich zwischen satiniert (glatt), matt (mittel) und rau entscheiden. Hinzu kommt noch, dass das Papier in verschiedenen Gewichtsklassen kommt. 

  • leicht: 120 – 300 gr / m² 
  • mittel: 300 – 600 gr / m²
  • schwer: 600 – 840 gr / m²

    Wenn du jetzt völlig verwirrt bist, stehst du nicht alleine da. Schließlich kannst du erst wissen, welches Papier für dich richtig ist, wenn du alle einmal ausprobiert hast, und, besser noch, wenn du weißt, welche Motive du bevorzugst und mit welcher Technik du gerne malst.
    Dennoch wollte ich dir einen kleinen Exkurs in die verschiedenen Papiere geben, die es auf dem Markt gibt. Ich werde dir dennoch erst einmal ein relativ kostengünstiges und wichtiger noch qualitativ hochwertiges Papier empfehlen, das dir bei deinen ersten Versuchen helfen wird:
  • Du findest dieses hochwertige und doch recht kostengünstige Papier hier:

    Ein Nachteil an diesem Papier möchte ich nicht vorenthalten: Das Papier befindet sich auf einem Spiralblock. Das bedeutet, dass du es von dem Block ab-

    trennen und auf deinem Malplatz fixieren musst (z.B. mit Washi Tape oder aber Klebeband). Dieses Aquarellpapier hat aber 300 gr / m² und ist daher nicht nur für die ersten Versuche aber auch viele andere Maltechniken im Aquarell geeignet.

    Aquarellfarben

    Auch hier gibt es wieder unzähligen Farben und Farbkästen, die ich dir empfehlen kann. Egal, ob du auf Schminke oder Newton & Winsor setzt, du wirst nicht enttäuscht sein. 
    Die Farben haben einen viele Pigmente und kommen in vielen verschiedenen Farben. Du kannst es auch etwas verwirrend machen, so wie ich: Ich besitze einen leeren Kasten von Schminke und habe Farben von Winsor & Newton in meinem Kasten - es hat sich einfach so ergeben.

    Aquarellfarben sind ebenfalls eine Wissenschaft für sich. Da es sich hier aber um einen Guide für Anfänger handelt, nur so viel: Wir werden erst einmal Farben in "Student Quality" (also Farben für alle, die das Aquarellmalen lernen wollen) nutzen.

    Diese Farben haben nicht ganz so viele Pigmente in ihren Näpfen wie die Tuben mit Aquarellfarben. Aber auch diese haben eine gute Verarbeitungsqualität und eine hohe Leuchtkraft.

    Hinzu kommt, dass ein Aquarellkasten in professioneller Qualität ungefähr dreimal so teuer ist und gerade am Anfang solltest du keine Angst haben zu experimentieren, weil du Farben und Papier verschwenden könntest.

    Hier sind die Aquarellfarben, die ich in allen Tutorials benutze:

    Ich nutze diesen Aquarellfarbkasten mit 45 Farben, wobei manche auch doppelt im Farbkasten vorhanden sind (vielleicht hat auch nur mein Farbkasten diesen Fehler, das kann ich leider nicht sagen). Ein so großer Aquarellfarbkasten ist natürlich nicht "nötig" - auch 12 oder sogar sechs Farben sind völlig ausreichend.
    Du findest ihn hier:

    Aquarellpinsel

    Was wäre ein Guide über das Aquarellmalen, wenn ich nicht auch noch etwas zum Thema Pinsel zu sagen hätte? Na, zumindest nicht vollständig 😉 Denn natürlich sind auch die Pinsel für den Aquarellmaler unglaublich wichtig.
    Da gibt es breite und spitze Pinsel, große und kleine und noch Pinsel aus verschiedenen Materialien.
    Nun sage ich dir erst einmal vorab, welche Pinsel du auf keinen Fall nehmen solltest:
    Borstenpinsel in Schülerqualität werden dich nicht glücklich machen. Sie nehmen nicht nur das Wasser in nicht ausreichender Menge auf, sie verliere auch schnell an Form und schlimmer noch an Haaren.
    Die Haare deines Pinsels machen sich dann auf deinem Bild breit - vorzugsweise so, dass du sie nicht einfach "herausfischen" kannst sondern diese für Flecken und Macken im Gemalten sorgen.
    Daher: Es lohnt sich wirklich in deine Pinsel zu investieren.
    Nein, ich möchte dir jetzt nicht vorschlagen die "richtig teuren" Pinsel zu kaufen. Aber mehr als fünf Euro für ein 10teiliges Pinselset dürfen es schon sein.
    Meiner Meinung nach ist das Pinselset von Apolo Arte ein guter Kompromiss zwischen Preis, Leistung und Auswahl:

    Mit den Pinseln lässt sich das Wasser angenehm kontrollieren und sie liegen gut in der Hand. Natürlich gibt es noch jede Menge andere Pinselsets für Aquarellanfänger, die genau das tun - dies hier ist nur ein Vorschlag.

    Weitere Materialien

    Mit Papier, Pinseln und Farben haben wir erst einmal die wichtigsten Materialien abgedeckt, die du für dein erstes Aquarellbild benötigst.
    Ein paar Hilfsmittel sind aber auch nicht schlecht.
    Dabei denke ich vor allem an folgende Materialien:

    • ein sauberes, weiches Baumwollhandtuch (klein)
    • Küchenrolle
    • Wassergläser (es gibt auch Wassergläser inklusive Pinselständer)
    • Keramik Mischpalette*
    • Washi Tape oder Klebeband
    • Pipette zum Anfeuchten der Farben (nur praktisch, nicht unbedingt nötig)

    Das ist es eigentlich auch schon. Mehr brauchst du gar nicht, um mit der Aquarellmalerei loszulegen. Und bitte daran denken: Du musst nicht das teuerste Material kaufen um ansehnliche Ergebnisse zu erzielen aber es darf auch kein Wasserfarbkasten sein.


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